GESUNDHEIT:
Zecken:

Fehlerhafte Annahmen:

1. Zecken muss man aus der Haut HERAUSDREHEN (stimmt dies wirklich?)

Linksrum oder rechtsrum? Unterm Mikroskop zeigt der Zeckenrüssel kein Gewinde. Eher gleicht seine Oberfläche einer groben Raspel mit vielen nach rückwärts gerichteten Zähnchen. Diese Widerhaken muss man mit sanfter Gewalt vorsichtig ziehend aus der Haut lösen. Bricht der Rüssel ab, kann sich die Stichstelle böse entzünden. Um das zu verhindern, kursieren allerlei Hausrezepte. Alle sollen sie die Zecke zu freiwilligem Verzicht bewegen. Oft wird ein Tröpfchen Öl oder Klebstoff empfohlen. Damit soll der Zecke die Luftzufuhr abgeschnitten werden. Weil es aber stundenlang dauert, bis der Holzbock in Atemnot gerät und dann vielleicht loslässt, raten Mediziner davon ab. Je länger die Zecke saugt (und je mehr Stress man ihr macht), desto größer die Gefahr einer Infektion mit Krankheitserregern, die sich in ihrem Speichel tummeln. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine lebensbedrohende Hirnhautentzündung, oder die von Bakterien hervorgerufene Lyme-Borreliose werden durch Zecken übertragen. Erstere kündigt sich durch heftige Kopfschmerzen an, letztere durch eine sich ringförmig ausdehnende Rötung um die Stichstelle. Diese Wanderröte sollte einen auf jeden Fall zum Arzt wandern lassen. Wie so oft bei Blutsaugern ist also die Zecke selbst das kleinste Problem.

 

 

2. Zecken lassen sich von Bäumen herunter auf Mensch und

Tiere fallen (stimmt auch das wirklich?)

 

Nicht von oben, von unten droht die Gefahr. Schließlich legen die Zeckenweibchen ihre ein- bis dreitausend Eier am Erdboden. Die Zeckenkinder krabbeln nicht gleich auf Bäume, sondern meist nur auf Grasspitzen. Dort warten sie mit ausgebreiteten Beinen auf eine Gelegenheit. Geduld ist die große Stärke der Zecken. Ein Jahr zu hungern macht ihnen wenig aus. Auch wenn sie einen Wirt gefunden haben, bohren sie nicht gleich ihren Rüssel in die nächstbeste Stelle. Nicht selten wandern sie noch stundenlang herum und entscheiden sich dann oft für eine behaarte Hautpartie. Also: Zur Zeckenbissprävention beginne man die Nachsuche nach einem Waldspaziergang an den Beinen und arbeite sich dann langsam nach oben. Nur selten findet man tatsächlich einmal eine Zecke auf dem Kopf. Die kam dann aber in den wenigsten Fällen von oben, sondern hat meist schon einen weiten Weg zurückgelegt.

 

 
Links in Sachen " ZECKEN ":
Ist es überhaupt notwendig, die Viecher zu entfernen?
 
Das Warum und das Wie erfährt man bei untenstehenden Links:

www.zecke.de 

Super Zecken-Infos auch mit Karten aus Deutschland und ganz Europa. Die Karten aus Deutschland zum Downloaden als PDF nach Landkreisen sortiert

www.zecken.ch

Alles über Krankheiten, Impfungen, Karten (Schweiz)

www.zecken.at 

wie vor, jedoch für Österreich

www.medizinfo.de

Wissenswertes über Zecken / Krankheiten usw.

www.ijon.de

Private Homepage von Michael Becker

www.m-ww.de 

Artikel der Hompage von "Medicine Worldwide"

www.meine-gesundheit.de

Artikel der Hompage von "Meine Gesundheit"

 

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